Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer – geschützt seit 1986
Wo sich die Natur ihrer Natur nach entwickeln darf
Vom Menschen unberührte Natur gibt es heute nur, wenn der Mensch sich für die Natur stark macht. Für den außerordentlich reichen Lebensraum Niedersächsisches Wattenmeer ist das im Jahr 1986 mit aller Entschiedenheit geschehen. Seither ist diese einzigartige und beeindruckende Landschaft vom Dollart bis nach Cuxhaven einheitlich geschützt. Das Ziel lautet: Hier bleibt die Natur erhalten, weil sie sich eigenständig entwickeln darf. Dementsprechend lautet das Motto: „Natur Natur sein lassen“
Doch nur die Natur zu schützen, reicht nicht aus. Ebenso wichtig ist es, diese Besonderheiten dieser einzigartigen Landschaft für Besucher erlebbar zu machen. Deshalb gibt es auf Borkum eine Vielzahl gut ausgezeichneter Wander- und Radwege, die in alle Bereiche der Insel führen – und immer zu einem eindrucksvollen Naturerlebnis.
Informationstafeln an vielen Stellen der Insel helfen Ihnen, sich im Gelände zu orientieren. Sie können aber auch in der Tourist-Information und am Schalter in der Kulturinsel eine kostenlose Inselkarte bekommen, die sich gut als Wanderkarte eignet. Wer die Insel mit seinen unterschiedlichen Lebensräumen nicht alleine erkunden möchte, der kann auch an den verschiedenen Führungen z.B. vom Nationalparkschiff „Borkumriff“ teilnehmen.
Den Schutz gewährleisten
Nationalparkverwaltung
Das mit 2777 km² zweitgrößte Schutzgebiet Deutschlands zu sichern, ist keine Kleinigkeit. Auch auf Borkum: 92 Prozent der Inselfläche gehören zum Nationalpark. Ausgenommen sind nur die bebauten Flächen.
Mehr InformationenVom Feuerschiff zum Info-Zentrum
Nationalparkschiff Borkumriff
Früher wies es mit einem Leuchtfeuer Schiffen aus aller Welt den Weg in die Emsmündung. Heute lässt das Nationalparkschiff Borkumriff den Menschen auch wieder ein Licht aufgehen: als Informationszentrum und Museumsschiff.
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