Sonniger Mai auf Borkum
Laut Deutschem Wetterdienst erreichte der Mai 2010 in Deutschland mit etwa 118 Sonnenscheinstunden am Ende nur rund 60 Prozent seines vieljährigen Solls von 196 Stunden. Seit Aufzeichnungsbeginn in den Fünfziger Jahren war es nur in den Jahren 1983 und 1984 ähnlich wolkenreich. Nichtsdestotrotz wurde an einzelnen Messstellen im Norden, beispielsweise auf Borkum und Norderney, das Monatssoll leicht überschritten. (DWD)

Borkumer Winterimpressionen

Eisige Kälte und glitzernde Sonnenstrahlen auf schneebedeckten Landschaften - als eine ganz in weiß gehüllte Zauberlandschaft kennen Borkum nur die Wenigsten. Die Hochseeperle glänzt seit dem Jahreswechsel mit alpinem Flair. In den Vorgärten grüßen Schneemänner und auf den Straßen kann man aufgeregte Kinder auf ihren Schlitten beobachten. Im Ostland laden unberührte Schneedecken zu Spaziergängen in ganz besonderer Atmosphäre ein.

Winterimpressionen

ARD Ratgeber Reise
Der Bericht "Winterurlaub auf den Ostfriesichen Inseln" wurde am 13. Dezember 2009 beim "ARD-Ratgeber: Reise" ausgestrahlt. Ein Kamerateam des des Saarländischen Rundfunks filmte vom 2. bis zum 6. Dezember unter anderem auf Borkum, um dem Reiz der Nordseeinseln im Winter zu dokumentieren. Hergestellt wurde der Kontakt durch die Saarländische Insel-Botschafterin Tanja Buse.
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Gewinner Fotowettbewerb 2009 stehen fest
Eine dreiköpfige Jury des Kur- und Touristikservice hat sich der nicht einfachen Aufgabe gestellt, aus der Vielzahl von Einsendungen die ersten 20 Plätze herauszufiltern:
1. Platz: "Kaap bei Nacht" von Martin Schatton
2. Platz: "Tief im Westen" von Cosmas Wimmer
3. Platz: "Pavillon am Abend" von Roland Störmer
Wir bedanken uns bei allen 2500 Teinehmern für die vielen hochwertigen Bilder!
Fotowettbewerb 2009

Insel-Botschafterin Tanja Buse auf der Insel

Mit Tanja Buse war in diesem Sommer eine Diplomatin der ganz besonderen Art für drei Wochen auf der Insel. Die Grundschullehrerin aus Saarbrücken ist eine der 18 Botschafter der Ostfriesischen Inseln, die im Februar 2009 in Hannover feierlich in ihr einjähriges Amt eingeführt worden sind. Die Ernennungsurkunde überreichte den ehrenamtlichen Diplomaten niemand geringer als Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff.

 

Buse scheint prädestiniert für das Amt der Inselbotschafterin. Schon viele Sommer ihrer Kindheit verbrachte die Saarländerin auf Borkum und hat mittlerweile das Gefühl „nach Hause zu kommen“, wenn sie die Insel betritt. Als Botschafterin möchte Buse ein Aushängeschild für die Ostfriesischen Inseln sein und möglichst viele Menschen mit dem „Insel-Virus“ infizieren. Dies gilt insbesondere für ihr persönliches Umfeld im Saarland. Dort wird sie mittlerweile schon „Krabbenkönigin“ genannt und muss mit abstrusen Vorurteilen aufräumen. So glauben viele Saarländer, dass es an der Nordsee permanent regne. Da kann Buse selbstverständlich reichlich Aufklärungsarbeit leisten. Ihren Mann, den sie liebevoll als „Südseeschwalbe“ bezeichnet, hat sie derweil von der Insel im Hochseeklima überzeugt. Er bucht die gemeinsamen Borkum-Urlaube inzwischen schon ein Jahr im Voraus. Auch drei befreundete Ehepaare entspannen regelmäßig im Hochseeklima.

Als Repräsentantin der sieben Inseln führt Buse stets Visitenkarten, Informationsmaterial und Aufkleber mit sich und nutzt jede Gelegenheit, um auf das Inselparadies im hohen Norden aufmerksam zu machen. So hat sie im Rahmen eines Thailand-Aufenthalts auch die Deutsche Botschaft mit Informationsmaterial ausgestattet. In einem Blog (echtundklar.de/botschafter) schreiben Buse und die anderen Botschafter über ihre Erlebnisse und Tätigkeiten. Die Saarländerin hat schon viel auf die Beine gestellt: Im Rahmen eines Empfangs im Saarbrücker Rathaus konnte sie Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, die noch nie an der Nordsee war, mit ausführlichen Erzählungen neugierig auf die Inseln machen. Anschließend durfte sich die Botschafterin ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

Die Saarländer Haus- und Hofkonditorei Steigleier hat die einfallsreiche Lehrerin dazu angeregt, leckere Hefeleuchttürme in inseltypischer Verpackung auf den Markt zu bringen. Diese sind zu Beginn der Sommerferien - selbstverständlich nicht ohne Info-Material zu den Ostfriesischen Inseln - über die Ladentheke gegangen. Eine weitere Aktion ist eine Brieffreundschaft mit der Borkumer Schule, die zurzeit allerdings ein Kollege betreut, da sich Buse momentan in Elternzeit befindet. Die Saarländerin hat vor einigen Monaten zwei Kinder adoptiert und so war die sympathische Familie in diesem Sommer zum ersten Mal zu viert auf Borkum. Dabei hat Buse die Insel wieder durch Kinderaugen gesehen und festgestellt, dass Borkum für die Kleinen viel zu bieten hat: Die beiden fühlten sich pudelwohl und hatten ihren Spaß beim Spielinsel- und Promenadenfest sowie den zahlreichen Angeboten der Strandanimation.

 

Die örtlichen Medien wie die Saarbrücker Zeitung sind angetan vom Engagement der Botschafterin und haben schon über ihre Aktionen berichtet.  Wenn der „Insel-Virus“ dort weiterhin so engagiert verbreitet wird ist es durchaus möglich, dass die Borkumer bald zunehmend Gäste mit saarländischem Dialekt auf der Insel begrüßen dürfen.

 


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