Badekarre
Im Jahr 1860 ließ die Gemeinde kleine fahrbare Badekarren bauen. Wer diese benutzen wollte, gab dem Badewärter die vorher am Strand gekaufte Badekarte und erhielt eine mit Nummer versehene Blechmarke ausgehändigt. In den Badekarren zog sich der Gast um, bevor er vom Badepersonal ins Wasser geschoben wurde und mit dem Meeresbad beginnen konnte. Man tauchte in der Regel ein paar Mal unter und ließ sich vom Wellenschlag umspülen. Anfänglich dienten sie dem „sittlich korrekten Baden der Damen im Meer“. Vor den Blicken Neugieriger geschützt, konnten die Damen ins Wasser steigen. Auch heute nutzt die DLRG die Badekarren noch zur Überwachung der Badesicherheit. Hier im Bild ist auch das Strandrettungsboot Remscheid zu erkennen, das bis in die 1980er-Jahre eingesetzt wurde. Außer den Badekarren am Strand sind weitere z.B. vor dem Gezeitenland und der Tourist-Info gegenüber dem Inselbahnhof zu bestaunen.