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Feurige Tradition

Wettstreit der Osterfeuer


Osterfeuer haben auf Borkum eine lange Tradition. Doch während es früher rund 30 Holzstapel waren, die niederbrannten, sind es heute nur noch drei (Reedestraße/Haltestelle Jakob-van-Dyken-Weg; Kaap/Knappschaft; Markantdünen).

Die Vorbereitungen für die Borkumer Osterfeuer beginnen bereits kurz nach Neujahr. Dann sammeln Kinder, Jugendliche und junge Männer die abgeschmückten Weihnachtsbäume der Borkumer ein. Am Karfreitag wird das gebunkerte Brennholz schließlich sorgfältig zu einem hohen Turm aufgestapelt. Anschließend halten die Bautrupps vor ihrem Stapel Wache.

Denn die einzelnen Osterfeuer stehen in Konkurrenz zueinander. So kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass gegnerische Stapel bereits vorab in Flammen aufgingen. Heute ist dies in der Regel zwar nicht mehr so. Trotzdem gehört das nächtliche Bewachen der Feuerstellen nach wie vor zur Tradition. Bevor die Feuer angezündet werden, krönen die Borkumer ihre Holzhaufen mit einer Stoffpuppe – Tom Dooley genannt.

Tom Dooley entstammt einem amerikanischen Folk-Song. Dem Liedtext zufolge war er ein Frauenmörder, der an einem weißen Eichenbaum erhängt wurde. Ob er nun tatsächlich seine schwangere Verlobte erstochen oder für seine eifersüchtige Geliebte gelogen hat, ist allerdings nicht geklärt.

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