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Hier können Sie Watt erleben

Von verschollen geglaubten Meeressäugern und der Wunderwelt Wattenmeer


Die Ostfriesische Insel Borkum hat eine Menge natürlicher Besonderheiten zu bieten. Keine Sorge, hier soll es nicht darum gehen, mit dem alten Biologiebuch in der Hand jede Pflanzenart zu bestimmen. Nein: Was an Borkums Natur herausragend ist, das erkennen Sie sofort. Sie erleben es täglich mit.

Wahrlich herausragend ist das Borkumriff. Diese dem Nordstrand vorgelagerte Sandbank, auf der sich immer die Seehunde sonnen, ist einer jener Glanzpunkte, die man sogar völlig anstrengungslos von der Promenade aus bei einer Tasse Kaffee genießen kann. Vielleicht ahnen Sie gar nicht, dass sie hier Zeuge einer kleinen Sensation werden: Dort drüben sonnen sich nämlich zwischen den Seehunden auch einige Exemplare der Kegelrobbe, dem größten wildlebenden Tier Deutschlands. Die Sensation ist, dass diese Meeressäuger hier überhaupt wieder leben. Durch Jagddruck war die Kegelrobbe seit dem Mittelalter verschwunden, und hat erst in den letzten paar Jahren Wattenmeerraum zurück erobert. Vielleicht haben Sie Lust, einmal bis an den Schutzzaun zu wandern, von dem aus Sie auch einen genaueren Blick wagen können, ohne die Tiere zu stören.

Und dann wäre da noch ein Wagnis, das Sie besser nicht eingehen. Bei Wanderungen ins Watt wird vor Alleingängen dringend gewarnt. Das Wasser kann schneller kommen, als Sie denken und Ihnen dann bis zum Halse stehen. Warum das immer wieder gesagt werden muss? Weil es sich wirklich lohnt, ins Watt zu gehen, aber eben bitte nur mit einem erfahrenen Wattführer. Das empfiehlt sich nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch, weil der Sie auf alle Besonderheiten dieses außerordentlichen Lebensraums aufmerksam machen kann. Selten gibt es in der Natur irgendwo so viele Lebewesen auf so engem Raum: Rund 10.000 Arten von einzelligen Organismen, Pilzen, Pflanzen und Tieren wie Würmer und Muscheln, Fische, Vögel und Säugetiere leben hier. Jedes Jahr legen rund 10 bis 12 Millionen Vögel auf ihrer Durchreise von den Brutgebieten in Sibirien, Skandinavien oder Kanada zu ihren Überwinterungsgebieten in Westeuropa und Afrika oder zurück eine kurze oder längere Rast im Wattenmeer ein. Nur hier finden sie genug Nahrung, um die Tausende von Kilometern lange Reise machen zu können.

Aber auch an Land hat Borkum mit 560 Arten die reichste Pflanzenwelt der Ostfriesischen Inseln – aufgrund ihrer Hufeisenform bietet die Nordseeinsel besonders viele verschiedene Lebensräume. Was Sie als Urlauber davon haben? Nach herrlichen Strandspaziergängen können Sie hier auch mal durch Binnenweiden zu kleinen Süßwasserteichen wandern. Oder über Salzwiesen, auf denen Orchideenarten wachsen, die es nur hier gibt. Wo sonst an der Nordsee kann man schon einen Strandlauf mit einem Waldlauf kombinieren? Kurzum: In derselben Vielfalt wie natürliche Lebensräume finden sich hier Plätze, an denen auch Sie aufblühen.

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