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Borkum 2030 geht weiter!

Borkum 2030 geht weiter!

Einladung zur Auftaktveranstaltung


Mit dem Leitbild „Borkum 2030“ sind wichtige Grundlagen für die zukünftige Entwicklung der Insel erarbeitet worden. Neben der touristischen Attraktivität soll vor allem auch die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner verbessert werden. Nur zufriedene Borkumer sind letztlich auch gute Gastgeber und Botschafter für ihre Insel. Vor allem im Ortsteile Reede schlummern viele bisher nicht erschlossene Potenziale für die Bereiche Tourismus, Wohnen und Gewerbe. Daher soll das Hafenareal zu einem attraktiven Quartier mit eigener Identität entwickelt werden.

Zur Finanzierung sind Städtebaufördermittel des Bundes und des Landes aus dem Programm „Stadtumbau“ eingeplant. In einem ersten Schritt werden dafür die räumlichen Handlungsbedarfe und Potenziale der Insel und speziell des Ortsteils Reede untersucht, um Entwicklungsziele und konkrete Maßnahmen entwickeln zu können. Anknüpfend an die guten Erfahrungen aus der Leitbildentwicklung  soll dieser Planungsprozess von Anfang an in einem intensiven Dialog mit den Borkumern, der Politik und engagierten Akteuren vor Ort stattfinden. Bereits im Juli dieses Jahres nahm das Gutachterteam bei Fachgesprächen sowie einer interfraktionelle Sitzung erste Meinungen und Hinweise auf.

Bei einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am 30. August 2017 um 18.30 Uhr bietet sich nun allen Interessierten eine Gelegenheit, sich über das Vorhaben zu informieren, erste Ideen einzubringen und gemeinsam zu diskutieren.

Die Planer vom Büro BPW baumgart+partner aus Bremen sowie weitere Gutachter werden erste Eindrücke, Handlungsbedarfe und mögliche Entwicklungsperspektiven nicht nur für den Ortsteil Reede vorstellen. Frank Schlegelmilch vom beauftragten Büro appelliert zu einer aktiven Teilnahme: „Wir als Gutachter analysieren Borkum mit dem Blick von außen und vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus zahlreichen Stadtentwicklungsprojekten. Die Borkumer Bürgerinnen und Bürger verfügen über wichtige Ortskenntnisse, sie wissen um die Probleme und Handlungsbedarfe aus ihren alltäglichen Erfahrungen. Nur wenn man beides zusammenführt, kann daraus ein tragfähiges Entwicklungskonzept entstehen“.

Am 4. November 2017 soll dann in einer Inselwerkstatt die Entwicklung des Hafenbereichs weiter konkretisiert werden. Alle Ziele und Maßnahmen fließen schließlich in ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) und Vorbereitende Untersuchungen (VU) ein, um am 1. Juni 2018 einen Antrag zur Städtebauförderung beim Land Niedersachsen einreichen zu können.

„Alle Borkumer Bürgerinnen und Bürger, Jugendliche wie Senioren, sind herzlich eingeladen, aktiv an diesem wichtigen und spannenden Entwicklungsprozess teilzunehmen und kreativ an der Zukunftsgestaltung unserer Insel mitzuwirken“, appelliert Göran Sell, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH. „Denn uns alle berühren zahlreiche Fragen:  etwa wie gestaltet sich zukünftig die Wohnsituation auf Borkum – für uns selbst und für Menschen, die sich mit uns auf der Insel engagieren wollen. Wohin entwickelt sich städtebaulich der Tourismus? Wie funktioniert eine emissionsfreie Insel? Oder welche Identität soll der Ortsteil Reede erhalten?“.